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Mister Spex Sonnenbrillen
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Ray-Ban
Ray Ban Sonnenbrillen - eine Erfolgsgeschichte

Ray Ban, eine der großen, luxuriösen Brillenmarken, wurde auf Wunsch der amerikanischen Luftwaffe 1937 von Bausch und Lomb gegründet. 1999 verkauften Bausch und Lomb die Marke an die italienische Luxottica Gruppe. Ray Ban ist weltweit bekannt für die Erfindung zweier Sonnenbrillenmodelle, die zu den meist imitiertesten Sonnenbrillen der Welt gehören: die Ray Ban Aviator und die Ray Ban Wayfarer. Zeitlos, authentisch und einfallsreich: die Ray-Ban Kollektion bleibt seinem klassischen Erbe treu und schafft es trotzdem nah am Zahn der Zeit zu bleiben. Die Traditionsmarke bietet zeitlosen Stil mit Brillenmodellen wie die klassische Wayfarer und Aviator, aber auch aufregende, neue Innovationen im Einklang mit der urbanen Mode heutzutage. In ganz Amerika gilt Ray Ban als die Brillenmarke, die Amerikaner lieben.

Zu den bekanntesten Brillenmodellen der amerikanischen Nobelmarke zählt die Ray Ban Aviator, welche auch als Pilotenbrille bekannt ist. Typisch für das Aviator-Modell sind die dunklen, oft verspiegelten Brillengläser, welche zwei- bis dreimal größer sind als der Bereich der Augenhöhle und sich leicht wölben. Die leichte Wölbung der Brillengläser soll dazu führen, dass von allen Seiten so wenig Licht wie möglich eindringen kann. Des Weiteren hat sie Metallränder und ist mit einer gebogenen Halterung versehen, zur leichteren Befestigung hinter dem Ohr. Heutzutage sind die Aviator-Modelle oft polarisiert. Wie kam diese Kultbrille zu ihrem Namen? Sie erhielt den Namen "Aviator" aufgrund der Tränenform der Gläser, welche den getönten Pilotenbrillen ähnelte, die Ray Ban an die amerikanische Army und Navy verkaufte.
Der Legende nach wuchs der Bedarf für Sonnenbrillen im Aviator-Stil, weil Militärpiloten fanden, dass der Schutz gegen Sonnenlicht und blendendes Licht ihnen während Tagesmissionen und Luftkriegen helfen würde. Zu diesen Zeiten trugen die Piloten jedoch noch keine Sonnenbrillen.
Bekannt in Amerika wurde das Aviator-Modell als General Douglas MacArthur im zweiten Weltkrieg am Strand der Philippinen ankam und diese Sonnenbrille trug. Viele Journalisten schossen Fotos von ihm, die dann in Zeitungen gedruckt wurden, und die Amerikaner waren sofort "verliebt" in die Brille. Die Aviator wurde schon 1936 auf den Markt gebracht, vorerst jedoch nur für Kampfpiloten. Als das Interesse in der Bevölkerung bekannt wurde, sollte die Brille auch für die Zivilbevölkerung herausgegeben werden. Dies geschah allerdings erst 1938.
Besonders populär wurde die Aviator als viele berühmte Stars anfingen diese zu tragen. Einen ersten Bekanntheitsgrad erreichte sie auf der ganzen Welt in den 1960ern, die Nachfrage nach ihnen stieg jedoch vor allen Dingen in den 1980ern durch Stars wie Hunter S. Thompson, Michael Jackson und besonders Tom Cruise und Val Kilmer in dem Film "Top Gun".

Ein anderes Brillenmodell von Ray Ban, welches sich eines hohen Bekannt- und Beliebtheitsgrades erfreut, ist die Ray Ban Wayfarer. Diese wird seit 1952 hergestellt und ihr Design ist als revolutionärer Bruch in der Geschichte der Sonnenbrillen zu sehen, da es vorher nur Sonnenbrillen mit Metallbrillengestellen gab. Die Wayfarer gilt als bestverkaufteste Sonnenbrille der Welt und wird als Designklassiker bezeichnet. Ebenso ist sie eine der langwährendsten Modeerscheinungen des zwanzigsten Jahrhunderts.
Die Wayfarer, damals eine komplett neue Sonnenbrillenart- und form, wurde 1952 von Raymond Stegeman designt. Charakteristisch für die Wayfarer ist ihre Trapezform und die Plastikhalterungen. Die Plastikhalterungen der Brille kennzeichneten den Übergang zwischen einer Periode von Brillen mit dünnen Metallgestellen zu einer Ära von Plastiksonnenbrillen. Vor allen Dingen Kreative fühlten sich von dieser Brille angesprochen. Bis heute wird die Brille in Italien handgefertigt.
Die Ray Ban Wayfarer wurde in den 1950ern und 1960ern bekannt und beliebt. In den 70ern verschwand sie etwas von Oberfläche, aber durch ein geschicktes Product Placement 1982 gelangte sie wieder zu großem Erfolg. Seit der Mitte der 2000er erlebt sie ein erneutes Revival.
Ähnlich wie die Ray Ban Aviator war die Wayfarer erst für Piloten gedacht. Ihr Design war hauptsächlich für Männer bestimmt, dennoch konnten sich auch viele bekannte Hollywood-Starlets wie etwa Marylin Monroe und Audrey Hepburn für die Wayfarer begeistern, was die Brille zu einem Kultobjekt werden ließ. Auch andere Berühmtheiten trugen die Wayfarer: unter ihnen der amerikanische Präsident John F. Kennedy, außerdem beispielsweise John Lennon, Andy Warhol und Bob Dylan.
In den 80ern sah man sie ebenfalls auf den häufig auf den Nasen namhafter Musiker und Schauspieler, wie zum Beispiel Madonna, U2 und Jack Nicholson. Selbst Anna Wintour, die amerikanische "Vogue"-Chefin trug die Brille, was einem Ritterschlag gleicht.
Wenige Zeit später wurde die Palette der Wayfarer auf über 40 Modelle erweitert. Nun hatte man die freie Wahl zwischen zahlreichen Farbkombinationen.
2001 veränderten die Designer das Aussehen der Brille etwas: der Rahmen wurde verkleinert und war weniger eckig, außerdem wurde die Brille nun aus einem leichteren Kunststoff hergestellt. Dies sollte dazu führen, dass die Brille wieder populär wird und das Tragegefühl sich bessert. Sie erlangte den gewünschten Erfolg, wieder durch bekannte Stars wie z.B. Mary Kate Olson und Chloe Sevigny, welche die Brille auf den roten Teppichen trugen.

Doch auch die Ray Ban Clubmaster gehört zu den Designklassikern aus dem Hause Ray Ban. Diese feiert vor allen Dingen diesen Sommer, nach dem erfolgreichen Revival der Wayfarer, ihr Comeback. 1986 erschien die Ray Ban Clubmaster das erste Mal auf dem Markt. Das Design sollte eine Neuinterpretation der Browline-Glasses sein, welche sich in den 1950ern großer Beliebtheit erfreuten. Als berühmter Träger sei hier Malcolm X zu nennen.
Ein typisches Feature der Brille ist die verstärkte obere Linie des Rahmens, welche den Augen einen ausgeprägten Rahmen verleiht, etwa wie Augenbrauen.
Auch die Clubmaster wurde neu überarbeitet und neu herausgegeben. Man kann also davon ausgehen, dass sie ähnlich gefragt sein wird wie die Wayfarer.
Da die Marke Ray Ban schon immer sehr verbunden mit der Musikszene verbunden ist, wurde der Launch der neuen Clubmaster-Kollektion mit einer interessanten Werbekampagne gefeiert: Künstler wie etwa The Kills oder die Black Kids nahmen ihre Lieblingslieder aus den 50ern neu auf und wurden von dem bekannten Musikfotografen Dean Chalkley begleitet, der für großartige Werbefotografien sorgte. Doch nicht nur im Musikgeschäft feiert die Clubmaster Erfolge: auch im Filmbusiness wurde und wird sie gerne und häufig von namhaften Stars wie Tom Hanks, Michael Douglas, Matt Damon oder auch Kevin Costner getragen.
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